Dorabella - Dauerpflegehund

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geb. ca. 2006
Deutschland
Beschreibung
Dorabella ist eine ca. 7 Jahre alte Hündin, ca. 45 cm hoch bei etwa 15 kg. Sie ist im Juli 2006 geboren und noch im gleichen Monat ins Canile Stroncone gekommen, das sie seitdem nicht wieder verlassen hat. Dorabella zeigte sich bei den kurzen Besuchen ängstlich, schnupperte aber neugierig an der Hand. Die Trennung von ihrer Schwester Despina hat ihr gut getan, bei dem letzten Besuch von Claudia im September 2013 ließ sie sich sogar streicheln und suchte den Kontakt. Sie ist sehr mager, obwohl sie genug zu Fressen bekommt und hat die furchtbar traurige Augen. Ob sie noch lange durchhält? Hier haben wir ein aktuelles Video von ihr.

17.02.14: Ganz lieben Dank an Birgit B. für 25 € Ausreisepatenschaft!

01.03.14: Vielen Dank Christine K. für 40 € Ausreisepatenschaft!

14.03.14: Herzlichen Dank an Birgit B. für weitere 30 € Ausreisepatenschaft!

24.03.14: Dorabella wurde zwischenzeitlich aus dem Canile Stroncone heraus geholt und in die Pension Dog Village gebracht, wo sie mediznisch versorgt werden kann. Nachdem es einige Tage sehr schlecht um sie stand, macht Dorabella sich glücklicherweise immer besser und wir hoffen sehr, dass es nicht zu spät für sie ist. Seit 3 Tagen können wir ihr die Infusion nun intravenös verabreichen und sie reagiert sehr gut darauf. Ihre Haut klebt nicht mehr so am Körper und sie erscheint nicht mehr so "durchsichtig". Sie frisst auch ihr Nierenfutter, das mit ein bisschen gekochtem Truthahn, bzw. der Suppe verbessert wird. Das schmeckt ihr. Claudia hat die ersten "Spazierschritte" auf wackeligen Beinen mit ihr gemacht.  Zum Video...

Es ist zum Weinen, wenn man an die verlorene Zeit denkt, die sie in Stroncone falsch behandelt wurde, weil sie sich weder vom Betreiber noch vom zuständigen Tierarzt behandeln hat lassen. Niemand hat ihr Blut abgenommen, um zu verstehen, warum sie so abbaute – sie wurde als bissig abgetan. Man vermutete einfach ins Blaue hinein, dass sie an einer Bauchspeicheldrüsenentzündung leiden müsse und behandelte damals wochenlang mit Antibiotikum. Dorabella ist im canile seit sie 3 Wochen alt ist – niemand hat sich je für sie und ihre Geschwister Zeit genommen und die Hunde wurden immer scheuer und unnahbarer. Wen wundert es? Auch wir konnten die ersten Tage nicht wirklich an sie heran, zu gross war der Stress. Aber langsam, ganz langsam mit Leckerchen wurde Blut abgenommen und siehe da: sie hat keine Probleme mit dem Pankreas, leider aber mit den Nieren. Der angeforderte Mittelmeertest dauert leider länger und wir haben bisher kein Ergebnis. In Stroncone wurde sie angeblich negativ getestet. Wir warten und berichten.

Dorabella hätte schon seit Monaten behandelt werden können. Wir hatten die Erlaubnis der Gemeinde seit Ende Januar in der Hand und wollten sie und 2 andere Hunde aus Stroncone herausholen, was aber in letzter Sekunde vom Tierheimbetreiber mit einer weiteren Schikane verhindert wurde. Wie man auf den Fotos auch sehen kann, muss die Kleine mal ein Othämatom gehabt haben, das sicher niemals behandelt wurde. Das linke Ohr ist komplett verkrüppelt. Ausserdem sieht ihr Gesäuge so aus, als hätte sie schon mal Welpen gehabt - im canile!

02.04.14: Nach einer Woche Infusionen haben sich Dorabellas Blutwerte leider verschlechtert. Sie bekommt Nierendiätfutter, das sie (noch) gerne frisst. Sie ist wirklich brav und macht bisher alles mit. Dorabella braucht weiterhin alle gute Wünsche.

14.04.14: Dorabella wurde vor einigen Tagen operiert, da im Ultraschall tumoröse Veränderungen an der Milz zu sehen waren. Dabei entpuppte sich der Tumor als seltsame eitergefüllte Masse, die weiter untersucht wird. Die Milz selbst war nicht auffindbar.

Dorabella ist dünn wie ein Skelett und und hat durch die IP leider noch mehr abgenommen. Sie bekommt hochkalorisches Spezialfutter in mehreren kleinen Einheiten am Tag, zur Zeit das a/d von Hills und Recovery, das beides leider sehr teuer ist. Dorabella ist immer noch handscheu, bleibt allerdings nicht alleine. Es ist schwierig mit dem Füttern, denn alleine mag sie nicht sein und wenn die anderen Hunde dabei sind, wartet sie zu lange und die anderen wollen ihr dann das Futter wegfressen. Ihre OP-Narbe sieht zum Glück sehr gut aus. Dorabella muß mehrmals täglich Spritzen und Infusionen erhalten. Eine Reise nach Deutschland ist im Moment nicht zumutbar. Wir danken ganz herzlich allen Menschen für ihre Unterstützung!

Spendeneingänge für Dorabellas Behandlungskosten (Stand 17.06.14): Anette W. 20 €, Jens P.W. 30 €, Barbara N. 150 €, Angelika R. 20 €, Nicole S. 10 €, Silke S. und Herr C. 30 €, Birgit B. 20 €, Barbara N. 50 €,Anette W. 20 €,Irmgard O. 50 €,Patrica E. 50 €

27.05.14: für Dorabella sind mittlerweile Tierarztkosten von über 1000 € entstanden, wir würden uns sehr über Unterstützung freuen.

 


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