WILLKOMMEN AUF DER HOMEPAGE VON

                                        ANIMALIA AMO INT.

 

 

Animalia Amo Int. Ist ein Verein zum Schutz der Tiere, insbesondere Hunden. Auf dieser Seite möchte er Ihnen einerseits seine Arbeit vorstellen und Sie andererseits über die Situation der Hunde in Italien informieren. Wir freuen uns über Ihr Interesse, Ihre Hilfe und Unterstützung.

 

Das Kernstück der Arbeit von Animalia Amo Int liegt in der Rettung, Versorgung und Vermittlung von Hunden. Besonderes Augenmerk gilt dem juristischen Kampf gegen ein korruptes, politisches System, das Hunde dazu benutzt, um auf deren Kosten und Leben den Betreibern von Canili leichtes Geld zu verschaffen.

 

Begleiten Sie Animalia Amo Int in seiner Arbeit, lesen Sie über die „Hundehölle“ Italiens  und verfolgen Sie die Schicksale von  Billy,Igor,Romeo, Catelyn, Anatol,Elio ….   Teilen Sie die, leider noch viel zu wenig bekannten Zustände in diesem sonst sehr bekannten und schönen Urlaubsland.

 

BITTE SCHAUEN SIE NICHT WEG sollten Sie Italien besuchen! Behalten Sie auch die weniger sonnige Seite von Pizza, Strand und Meer in Erinnerung, wenn Sie wieder zu Hause sind! Animalia Amo Int kann nicht bei jede Tierquälerei eingreifen, die gemeldet wird, aber SIE können dazu beitragen, die Zustände zu verbessern, indem Sie direkt bei der Gemeinde und dem zuständigen Polizeikommissariat Meldung bzw. Anzeige machen – und GEBEN SIE BITTE NICHT AUF!! … HIER in Italien geht man zu oft den Weg des geringsten Widerstandes. Sie haben das Recht zur Anzeige! Bestehen Sie darauf! So helfen auch SIE, dass die zuständigen Behörden endlich aktiv werden müssen!

 

Animalia Amo Int dankt im Namen der Tiere!

 


Mai 2018

Auf dieser HP werden keine Vermittlungen von Hunden mehr angeboten, bitte wenn sie einen Hund suchen wenden sie sich an https://www.pro-canalba.eu/unsere-hunde/ .Pro Canalba vermittelt die Hunde vom Sicheren Hafen und Umgebung.

Ende Februar 2018

Noch bevor der Februar zu Ende geht kommt ein Temperatursturz, der Schnee und Eis mit sich bringt. Gar nicht gut für dieses Land, speziell für die Hauptstadt, die dafür nicht ausgerüstet ist. Ein eher seltenes Ereignis (den letzten Schnee haben wir im Februar 2012 gesehen), das gleich von der Bevölkerung gefeiert und ausgenutzt wird. Die Schulen waren für 3 Tage geschlossen, die Leute kamen nicht zur Arbeit, die Busse fuhren mit der halben Flotte, die Bahn hatte stundenlange Verspätung, Pakete werden nicht ausgeliefert, … – das absolute Chaos! Und alles für 10cm Schnee, der im Laufe des Vormittags auch komplett weggeschmolzen war. Einziger positiver Effekt – kaum Verkehr auf der Strasse. Hier ein paar persönliche Eindrücke.

Mein Auto …..                                                                                         auf leerer Strasse im Zentrum von Rom um 7.30

                                                                                       morgens                …gesperrte Strassen, weil Bäume umgestürzt sind

Verschneite Verkehrsmittel J wegen 10cm Schnee!                    Palatin im Schnee

der Circo Massimo ist voller Menschen, die nicht zur

Arbeit und Kinder, die nicht in die Schule gehen – Schneeballschlacht ist angesagt.

Ein Armutszeugnis für eine Stadt wie Rom … der Schnee war schon eine Woche vorher angekündigt worden, also kann von „unvorhergesehen“ keine Rede sein.  

Aber wie sieht es im sicheren Hafen aus?

Eine ungewöhnliches Landschaftsbild                   … in den sicheren Hafen….                                         Der Schnee ist matschig, aber

…                            … auch Eiszapfen zieren die Dächer

zeigt sich auf dem Weg …

Unsere Wiese und die Wege tief verschneit

Die Sonnensegel werden vom schweren Schnee tief nach unten gedrückt …

Und Raffaella, die mich diesmal besorgt begleitete, stemmt mit Paolino die Massen und versucht zu retten, was zu retten ist – einige Netze sind leider auch zerrissen …

Da wir am nächsten Tag Eis erwarten, ist es unabdinglich den Schnee von den Gittern und Netzen abzuklopfen – wenn es friert, würde alles kaputt gehen

Leider sind einige Äste unter dem Schnee abgebrochen und wir müssen sie aus dem grossen Auslauf entfernen, gar nicht einfach. Die wiegen auch , aber mit vereinten Kräften schaffen wir das J

Ab Mittag lacht die Sonne vom Himmel und die weisse Pracht verwandelt sich in Matsch, was mich sehr beunruhigt. Die Hunde sind patsch nass und in der Nacht gehen die Grade unter null.

Aber noch haben sie Spass im Schnee – die meisten Hunde kennen ihn nicht.

Hier tollen Raffaella, Jepp und Toola im Schnee

Der nächste Tag, Dienstag, 27.2.18, ist nicht so lustig. Es ist eisig kalt und den ganzen Tag taut es kaum.   2 Hähne sind geplatzt, obwohl Drana alle mit Decken eingewickelt hat. Die Schläuche und Näpfe im Innenbereich sind tiefgefroren und wir haben kein Wasser, weder dass die Hunde genug trinken können, noch die Näpfe zu waschen oder die Boxen zu putzen. Also nehmen wir unsere im Supermarkt gekauften Wasserflaschen und machen weiter so gut wir können  - Ausnahmezustand, trotzdem versuchen wir die Routine beizubehalten.

Hier repariert Drana mit dem Nachbarn den gelpatzen Hahn.

Aber jedes Jahr gibt es ein paar Tage, wo wir alle mit und um unsere Hunde zittern. Die nächste Woche soll es durchregnen. Auch nicht lustig …aber wenigstens ist es wärmer. Der nächste Frühling kommt bestimmt.

Januar-Februar 2018

Unsere „Schlammschlacht“ war eigentlich das Vorspiel zu all dem Schneegestöber  …

Wie jedes Jahr, speziell im Winter, aber auch das Jahr hindurch, stehen unsere Hunde mehr oder weniger im Schlamm, sobald es regnet. Immer wieder müssen die Zwinger mit Sand neu aufgeschüttet werden und teilweise hilft nicht mal das, denn die Wege liegen höher als die Zwinger und so läuft das Wasser zu den Hunden und bleibt dort stehen, bis die Sonne es irgendwann trocknet.

In einem der schlimmsten Zwinger haben wir darauf gewartet, dass die Seerosen blühen würden.  Leider hatten wir nur eine übel riechende Brühe, die wir …

… wie in unsere besten Zeiten,  ausschöpfen mussten, bevor wir den Sand aufschütten konnten.

Gar nicht sehr lustig für unsere Schützlinge. Einerseits sind sie immer patsch nass, andererseits werden die Füsschen nie trocken und manche sind so etepete, dass sie gar nicht aus ihren Häuschen herauskommen. . Der Schlamm trocknet auch schlecht auf ihrem Fell und so sind sie immer feucht. Und wenn es endlich warm wird, dann liegt der Schmutz wie ein harter Panzer an ihrem Körper. Im Sommer haben wir Schwimmmuscheln, das ist fein für die Hunde, aber für den Winter haben wir noch keine Lösung gefunden. Ich rede jetzt gar nicht davon, wie wir aussehen, wenn die Hunde uns anspringen oder  den Schlamm ins Gesicht spritzen… J aber sie haben keine Wahl, können nicht nach Hause fahren, heiss duschen und sauber in ein Bett gehen. Sie leben so jeden Tag, bis DER Tag kommt, wo sie ausgewählt werden und in ein zu Hause ziehen dürfen.

Dieses Jahr hatten wir sogar ein bisschen mehr Glück, denn bis Anfang des Jahres hat das Wetter gut gehalten, es war nicht zu kalt und hat selten geregnet. Aber irgendwann holt uns der Winter doch ein … und dann müssen wir uns schnell etwas einfallen lassen. Also wurde eine Ladung Sand geheuert … Onkel Giorgio hilft, wo er kann und bringt uns, was wir brauchen.

Jetzt heisst es wieder in die Hände spucken und schaufeln und karren … vor ein paar Jahren war es noch leichter für mich. Jetzt spüre ich jeden Knochen L aber Drana und Paolino sind fleissig wie immer und die 4 ersten kleinen Zwinger sind in einem Tag ausgelegt. Leider fehlen freiwillige Helfer und so können wir nur wenigen Stunden an den Zwingern arbeiten, wenn nicht gerade eine andere Katastrophe um die Ecke guckt und ein Problem gelöst werden muss!

Die Hunde wurde umgesiedelt, soweit das möglich war, dass wie besser arbeiten konnten.  Paolino säubert die Beton Umrandungen der Häuschen von Schlamm und Strohresten, bevor alles trocknet und man mit der Spitzhacke ran muss.

Auch der Eingang des grossen Auslaufs ist stark frequentiert, weil die Hunde natürlich immer am Zaun stehen – neugierige Nasen, die immer denken, dass sie was versäumen, wenn wir dort arbeiten … und viele Pfötchen, machen auch viel kaputt. In der Hoffnung, dass der Sand irgendwann mal fest wird und wir auch das Futterwägelchen gut schieben können, wurden auch dort ein paar Schubkarren Sand ausgeschüttet. Noch sind wir weit entfernt von einem festen Untergrund, aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Das letzte Foto zeigt den Weg zu den Freiläufen und hinterem Bereich. Hier stand das Wasser in einer kleinen Senke bei jedem Schauer und konnte nicht ablaufen. Onkel Giorgio hat versucht diesen Weg ein bisschen zu begradigen – mal sehen, was passiert, wenn es endlich mal wieder trocken ist!

Jede Sandladung kostet 250€  - bitte helft den Hunden halbwegs trocken zu stehen.

Das war es wieder einmal von der Front!

Jahresrückblick 2017

Liebe Hundeeltern,

Für Anatol. Unser erster Hund im sicheren Hafen, der es nicht in ein zu Hause geschafft hat. Zu krank und schwach ist er an das Tor gebunden worden.  

Sein liebenswertes, geduldiges, sanftes Wesen wird uns immer in Erinnerung bleiben.

Wie jedes Jahr möchte mich bei Ihnen/Euch bedanken. 2018 war ereignisreich und die Organisation unseres Projekts „sicherer Hafen“, nimmt viel Zeit und Kraft in Anspruch. Es spricht sich hier herum, dass wir ein „canile der anderen Art“ sind und so wenden sich mittlerweile viele Tierschützer in ihrer Not an uns.

Immer mehr Hunde konnten wir aufnehmen und in ihre Familien führen. Weiter ging es auch mit  unseren verschiedenen Aktionen zur Verbesserung der Struktur,  

wie auch im legalen Kampf, der noch lange nicht beendet ist. 

Das Team von pro-canalba scheute auch diesmal den weiten Weg nicht und konnte viele Hunde in ihr neues zu Hause bringen.

 Ihre/Eure Rückmeldungen geben mir Kraft weiter zumachen. An dieser Stelle möchte ich NACHDRÜCKLICH darauf hinweisen, dass ich nach wie vor gegenüber den italienischen Behörden FÜR  JEDEN HUND bis an sein Lebensende verantwortlich bin und JÄHRLICH  an die zuständigen Gemeinden einen Bericht schreiben und aktuelle Fotos schicken MUSS! Bitte helfen Sie mir und schicken wenigstens ein Mal im Jahr ein kleines Lebenszeichen mit vielen Bildern von Ihrem italienischen Familienmitglied.

Wir erlauben uns,  Sie regelmäßig anzuschreiben und auch hier bitte ich Sie, wie jedes Jahr, etwaige Adress- oder Telefonänderungen bekannt zu geben, damit der Kontakt auch weiterhin bestehen kann.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben  ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2018!

Claudia Röckl

Im kurzen Rückblick 2017 können Sie  nachlesen, wie mein Tierschutzjahr verlaufen ist.

 J ä n n e r

Dieser Jänner hat es wirklich in sich. Gleich nach den Heiligen Drei Königen, bricht eine Kältewelle über Italien her weiterlesen

November 2017

Und weiter geht es mit unserer Arbeiten … auch wenn ich mit meiner Dokumentation nicht mehr hinterher komme! – Ihr werdet es mir nachsehen.

Im November durften wir uns über eine grosszüge und sehr leckere Spende von Lammfleischwürsten für unsere Hunde freuen. Unser Dank geht an Patrick, einem netten Salzburger Studenten!!

Immer wieder haben wir Welpen aufzunehmen, die so klein sind, dass sie noch nicht geimpft werden können. Eine grosse Gefahr für die Kleinen. So haben wir uns überlegt, eine gut zu reinigende Isolierstation etwas entfernt von dem Innenbereich herzurichten. Marc ist wieder fleissig und kachelt Böden und Wände und schlisst jedes Loch, dass auch kaltes Wetter abgehalten werden kann. Es fehlen noch die Fensterfront, aber wie das so ist in Italien … muss sie erst geblasen werden J

Hier sehen wir Marc, der die Kacheln zuschneidet und schön verlegt.

Alle Fugen werden akribisch verschlossen – auch an die Gitter kommt eine Plastikwand

Zum Glück gibt es hier auch Licht und einen Anschluss für eine Rotlichtlampe! Dieser kleine Zwinger wird uns noch gute Dienste leisten!

Zur gleichen Zeit ist Besuch aus Frankreich gekommen – Jean Marc, ein sympathischer Hobbyelektriker packt an und hilft uns endlich den gefährlichen Kabelsalat zu beseitigen!

Leider habe ich von den Arbeiten im Innenbereich keine Fotos gemacht, weil ich fast immer unterwegs war … aber da auch Paola in ihrer Ordination ein Problem mit den Lampen hatte, konnte Jean Marc auch dieses Problem beheben!

Hier ein Abschiedsbild mit Jean Marc, der nach einer Woche tolle Arbeit geleistet hat: alle fliegende Kabel sind verschwunden, in allen Innenboxen haben wir endlich Licht und auch im Gang funktioniert die Beleuchtung! Es ist leider nur ein Teil, den wir reparieren konnten, da die Zeit für mehr nicht ausreichte – aber auch für die Zukunft brauchen wir Elektriker, die uns helfen, denn noch sind wir nicht fertig mit unseren Lichtspielen und Ideen zur Verbesserung unseres sicheren Hafens.

Endlich hängen keine Kabeln mehr im Gang herum                       jede Box hat seine FUNKTIONIERENDE – Lampe

Wir verschwenden nichts und so hat Marc eine kleine Plattform mit Tufsteinen unter dem Sonnenschutz gelegt. Die Idee ist, dort ein paar Liegeplätze für die Hunde herzurichten. Auch Massimo kommt jeden Mittwoch in den sicheren Hafen, um das Gras zu schneiden und sich um die pflanzliche Ordnung zu kümmern, schwingt seinen Rasenmäher auch bei schlechtem Wetter.

Der grösste Spass für die Hunde war, als wir das Stroh in den Häuschen verteilten. Einige haben fleissig mitgeholfen, andere haben ihr Bett im Kornfeld sofort bezogen. Leider über die Wintermonate ist das Stroh in sich zusammengefallen und feucht und schlammig. Aber  für diesen Winter muss es halten … immer in der Hoffnung, dass er nicht zu streng ist und schnell vorbei geht.

Für das Jahr 2017 haben wir unsere Aktionen abgeschlossen – wir bedanken uns bei Allen, die für die Unterstützung sei es pekuniärer Art oder auch mit persönlichem Einsatz.

Wir berichten im nächsten Jahr weiter.

Oktober 2017

 Die Arbeiten im „sicheren Hafen“ weiter gehen!

unser Baldachin hat leider nach dem heissen Sommern, beim ersten Wind,  seinen Geist aufgegeben und musste abmontiert werden. Er hat guten Dienst geleistet in diesen heissen Tagenr. Leider war er nicht mehr zu retten.

Die marode Elektrik hat uns für einige Wochen einen Kurzschluss beschert, wo wir nur im Finsteren und mit Taschenlampen gearbeitet haben … ein Gruselkabinett von fliegenden Kabeln – aber Hilfe ist im Anmarsch !

Und ein neuer Boiler wurde gekauft, den ein netter Landsmann von Drana gleich montiert! Der andere war voller Kalkablagerungen – jetzt können wir wieder unsere Hunde baden!

Ein grosses Anliegen war uns allen den Haufen Steine zu entfernen. Es waren auch Metallteile in den Zement eingegossen gewesen und teilweise standen die Streben heraus und die Hunde  konnten sich daran verletzen, speziell, wenn sie auf der Jagd nach Eidechsen dort herumturnten. Hier kann man sehen, wie Mark den Zement von den Stahlgittern abschlägt und wir die „zerkleinerten“ Teile auf den bereitstehenden Lastwagen hieven.

Paolino hat sich so angestrengt, dass er tagelang danach Nasenbluten hatte …

Drana schlichtet oben den Schutt, dass wir so viel wie möglich abtransportieren können.

Irgendwann war aber Schluss und wir mussten ein paar Krümel zurücklassen, die Paolino mittlerweile in Säcke gefüllt hat und die auch noch abtransportiert werden.

Jetzt sieht es schön aus, alles ist weggeräumt. Katie inspiziert das neue Umfeld und wir können an die nächste Aktion im Frühjahr denken … aber das ist eine Überraschung J

Auch die Senkgrube war übervoll und musste schnellsten geleert werden! Bei so vielen Hunden füllt sich das alles ganz schnell!!

Das war es für Oktober … wir berichten weiter!

 

HILFE Für Katzen auf der Strasse: Okt.2017

Wir sind ein kleiner Verein, der sich um Streuner kümmert – in erster Linie Katzen.

Seit Anfang Mai diesen Jahres haben wir viele Kätzchen aus verschiedenen Kolonien von der Strasse geholt. Eigentlich wäre es Aufgabe der Gemeinde sich um diese Tiere zu kümmern, aber es interessiert niemanden dort zu kastrieren oder Futter zu schicken, also müssen wir die Kosten über Sammelaktionen aufbringen.

Wir haben über 43 Kätzchen aufgenommen, kastriert, gefüttert, entwurmt und entfloht – dafür brauchen wir Futter, auch für Babies, Katzensand & Kisterl, Parasitenmittel und Medikamente, speziell gegen Herpes und Katzenschnupfen.

Wir haben weiter 45 weibliche Katzen kastriert – von denen konnten 12 adoptiert werden – die anderen sind wieder auf die Strasse gesetzt worden.

Um diese Arbeit weiter leisten zu können brauchen wir:

Katzensand

-Futter (Dosen & Trocken)

-Wurmtabletten & Flohmittel

-Katzenkisten und Transportboxen

-Kratzbäume

-Katzenschälchen

Unsere Freundin Eliana versorgt täglich 4 Katzenkolonien auf der Strasse – im Anhang findet Ihr einige Fotos, die unsere Arbeit aus 2017 dokumentieren.

Vielleicht gibt es ja unter all den Hundefreunden auch ein paar Katzenmenschen, die uns ein bisschen bei dieser Arbeit unterstützen können. Wir freuen uns über alles!

Vielen Dank sagen Silvia, Alessia, Tiziana und Eliana.

Spenden melden : Anfrage

 

 

 

 

 

Beschlagnahme 5 Segugio Juni-September 2017

Es gibt immer einen Wermutstropfen in einer guten Arbeit zum Wohl der Hunde, die das Schicksal nicht auf die Sonnenseite gesetzt hat.

 

Ende Juni wurden uns 5 Segugi gebracht. Sie wurden beschlagnahmt, weil der Besitzer sie nicht nur im Zwinger an der Kette hielt … nein, diese 5 armen Hunde mussten auch noch ein Teletac tragen, da ihr Gebell die Nachbarn störte, die mit Vergiftung drohten. Wie man es dreht und wendet … die Hunde waren die leidtragenden – entweder sie bekamen einen Stromstoss oder eine vergiftete Frikadelle. Wirklich traurig.

 

Einige von ihnen, die eben öfter bellten, hatten sogar Verbrennungen unter dem Hals … hier der älteste und grösste der Rüden, Panella.

 

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Den kleinen, zarten Pepe hat es ebenfalls schlimm erwischt – nicht nur total verängstigt kam er bei uns an … wie auch die restlichen Hunde – auch er zeigte deutliche Verbrennungen am Hals

 

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Ich habe die Hunde nie einzeln fotografiert, weil ich auf der ok wartete, dass die Hunde vom Staatsanwalt zur Adoption frei gegeben werden, aber man sieht sie auf vielen Videos, wie sie in der grossen Gruppe mitlaufen.   Wie es hier in Italien so ist, passierte das Gegenteil! Der alte Mann, der sich ohne Gehstock nicht auf den Beinen halten kann, wurde angezeigt wegen Tierquälerei. Seine Frau, Tochter eines Jägers, (wie er Ehemann uns mitteilte, als ob das ein Grund wäre) hätte ihm so zugesetzt, dass er einen Anwalt nahm, der es schaffte, dass die Hunde wieder an ihn zurück gingen. Den Behörden ist es ziemlich egal, was mit Tieren für Grausamkeiten passiert – solange es in Italien ist … kein Grund zur Beunruhigung!

 

Was soll ich sagen … die Jagdsaison beginnt mit 1.10. … gerade recht, dass die beiden jungen Rüden, wertvolle Hunde, für die Jagd verheizt werden können. Also kam der Besitzer, begleitet von seinem Bruder und noch einem Jäger, die die 5 Hunde in 3 Transportboxen wegholen wollten. Kein Bitten half. Die 5 Hunde, 3 Rüden und die beiden Mädchen, hatten Angst, als sie die Männer wieder erkannten.

 

Der alte Mann und seine Frau sollen nun einmal in der Woche von der Guardia Zoofila (einer Art Tierschutzpolizei auf freiwilliger Basis), die die Anzeige gemacht hat, geprüft werden, ob die Hunde wirklich besser gehalten werden …

 

Hier ihr Abtransport – keine  Leinen, nur ein Strick.  Der jüngste Gigi musste zu Füssen des alten Mannes im Frontbereich sitzen -

 

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September 2017

Zum Glück können wir auch im September mit der Verbesserung unseres sicheren Hafens weiter machen. Dringend war das Dach, das im Winter durch einen gestürzten Baum schweren Schaden davon getragen hatte. 4 Innenboxen konnten nicht belegt werden, da bei Regen alles nass wurde.

 

Zuerst möchte ich unseren SUPERMAN Mark vorstellen – er ist Dranas Schwager und ein fantastischer Handwerker, der fast alles im Alleingang macht! Immer freundlich, hilfsbereit und sehr fachkundig hat er schon viele Probleme für uns gelöst!

 

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Hier wird das Material geliefert …

 

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… ein Gerüst aufgestellt …

 

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… und bei herrlichstem Wetter werden die Dachplatten aufgelegt – alles wird kontrolliert und auch das kleinste Loch geflickt - dafür balanciert Marc in höchsten Höhen …

 

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Alles sieht wieder gut aus und vor allem sicher, wie auch ein Blick von oben zeigt J

 

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Da wir gerade dabei waren, wurde auch die durchhängende Wasserleitung mit einer Eisenkonstruktion fixiert – so können die Autos nun ungehindert zu den Depots fahren!

 

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Mark arbeitet sehr schnell und so konnten wir uns auch noch leisten einen der grossen und zwei kleine Aussengehege zu decken. Leider haben wir immer wieder Hunde, die über die Zäune gehen, um ihrer Langeweile zu entkommen, auch wenn wir uns sehr bemühen, unseren Hunde viel Auslauf und Spass zu bieten – aber leider eben nicht den ganzen Tag … so hat Mark in akribischer Kleinarbeit die kurzen Zäune zusammen gestückelt und eine wunderbare Gitterkonstruktion fabriziert … mal sehen, wer hier einziehen darf!

 

 

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Das war es wieder mal von der Front.

 

Romeo

So wie Romeo geht es vielen dieser Arbeitshunde, die von den italienischen Schäfern ausgebeutet werden. Sie müssen arbeiten ohne jeglichen Gegendienst. Kaum Futter, keine tierärztliche Betreuung, als Baby schon misshandelt mit abgeschnittenen Ohren, keine Zuneigung.

 

Romeo ist kein Einzelfall. Wir haben ihn in aller Herr Gotts Früh in der Nähe vom Dog VIllage am Straßenrand liegend gefunden, ein verdrecktes, stinkendes gerade noch atmendes Fellbündel. der Anblick war herzzerreißend. Aber als rechter Maremmanenrüde liess er sich weder anfassen noch wäre er je freiwillig ins Auto gestiegen.

 

Zum Glück fuhr auch Drana gerade vorbei und wir haben beschlossen, dass einer ins Canile fährt und eine Transportbox holt, während der andere beim Hund bleibt und ihn im Auge behält. In Windeseile wurden Transportbox, Futterdose und Gummihandschuhe besorgt. Wir hatten keine Ahnung, was Romeo uns zeigen würde, wie er so drauf war…. Zu unserem Erstaunen und Erleichterung ging er fast freiwillig in die Box, eher um uns loszuwerden, als dass er wirklich überzeugt gewesen wäre Hilfe von uns zu bekommen.

 

Bis zum sicheren Hafen waren es nur ein paar Minuten, aber der Gestank, den der arme Romeo ausdünstete war kaum auszuhalten. Fliegen umschwirrten den nach Kadaver riechenden Hund. Unter dem versifften, verfilzten, verschlammten Fell, das wie ein Panzer den mageren Körper umhüllt konnte man nur schwer erahnen, welche Verletzungen sich verbergen würden.

 

Romeo auf der Strasse Sept17 (2).JPGRomeo auf der Strasse Sept17 (3).JPGRomeo auf der Strasse Sept17 (5).JPGRomeo auf der Strasse Sept17 (4).JPG

 

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Juli/August 2017 .

Schaut mal, was für fantastische Spenden angekommen sind – Dinge, die uns unheimlich viel Kraft und Zeit sparen lassen … J

Leider etwas dunkel, weil wir die Premiere von dem Zauberwägelchen am Abend hatten – aber vielleicht kann man unser neues Tschittischitti Bängbäng, das eigentlich „Yvonne“ heißt, doch sehen J ! Unser Futterwagen ist ein Traum, abgesehen davon, dass wir mehr als 1 ½ Säcke Futter unterbringen können, lässt es sich mit 2 Fingern über das unebene Terrain ziehen. Alle lieben „Yvonne“ und streiten, wer damit herumkuven darf. Füttern macht jetzt noch mehr Spaß!

 

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